Zuverlässige Trennung von Abfällen und Verwertung von organischen Fraktionen zu Bioenergie
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BTA® Prozess zur mechanisch-biologischen Abfallbehandlung

Der BTA® Prozess besteht aus zwei zentralen Schritten (großes Schaubild)

  • die BTA® Hydromechanische Aufbereitung, das Original der nassmechanischen Abfallaufbereitung, und 
  • die anschließende biologische Stufe zur anaeroben Vergärung der erzeugten organischen Suspension



BTA Hydromechanische Aufbereitung

Die BTA Hydromechanische Aufbereitung, das Original der nassmechanischen Abfallaufbereitung, ermöglicht die effiziente Abtrennung von Störstoffen sowie die vollständige Überführung der vergärbaren organischen Bestandteile in eine Organiksuspension. Dies geschieht in zwei Kernkomponenten, dem BTA® Abfall Pulper und der BTA® Gritabscheidung.

Der BTA® Abfall Pulper - optimale Auftrennung in Fraktionen

Im BTA® Abfall Pulper werden die Einsatzstoffe mit einer Prozesswasservorlage versetzt und die natürlichen Kräfte des Auftriebs und der Sedimentation zur Auftrennung des Abfallgemischs in seine Fraktionen genutzt. Darüber hinaus werden nicht-lösliche organische Bestandteile mittels Scherkräften zerfasert und in Suspension gebracht, so dass ein hoher Aufschlussgrad erreicht werden kann. Schwerstoffe werden so ausgeschleust, Leichtstoffe werden abgerecht.

  • Organik    
  • Leichtstoffe: Kunststoffe, Folien, Textilien, Holz etc.
  • Schwerstoffe: Steine, Knochen, Batterien etc.

 
Die BTA® Gritabscheidung - keine Versandung des Fermenters!

Nach dem BTA® Abfall Pulper enthält die Organik-Fraktion noch Sand und feine Störstoffe. Zur sicheren Sandabscheidung wird die BTA® Gritabscheidung eingesetzt. So werden nachgeschaltete Anlagenkomponenten zuverlässig hinsichtlich Verschleiß, Versandung, Sedimenten und Blockaden geschützt.


Anaerobe Nassvergärung der Organikfraktion von Abfällen

Die aufgereinigte Biosuspension wird in einem Suspensionsspeicher zwischengelagert. Er entkoppelt die Aufbereitungsstrecke von der eigentlichen Vergärung, so dass letztere unabhängig von den Arbeitsrhythmen der Abfallannahme geschehen kann.

Die Vergärung der organischen Suspension erfolgt in volldurchmischten Fermentern, in der Regel einstufige und mesophile Vergärung bei 35 - 38 °C. Die Auslegung des Fermenters und seine Betriebsweise erfolgt abhängig von der Art der Einsatzstoffe sowie die projektspezifischen Ansprüche an mikrobiologischen Abbau und Biogasausbeute.


Synergien nutzen! Fermenterumwälzung mit Biogas

Das Rühren von Fermentern bringt in der Praxis bei vielen Systemen große Probleme mit sich. In der nassmechanischen Aufbereiung des BTA® Prozesses wird eine praktisch störstofffreie organische Suspension mit hoher Homogenität sichergestellt. Dadurch ist es möglich, den Fermenter mittels Einpressen von Biogas zuverlässig homogen zu halten. Dies bringt entscheidende Vorteile mit sich.

  • Sichere Umwälzung des gesamten Gärraums
  • Optimaler Zugang für die Mikroorganismen
  • Hohe Ausnutzung der eingetragenen Energie
  • Keine bewegten Teile im Fermenter, dadurch minimale Anfälligkeit
  • Keine Wartungsarbeiten im Inneren des Fermnters erforderlich.


Die Weiterverarbeitung des Gärrestes

Die weitere Behandlung des Gärrestes kann projektspezifisch angepasst werden. In der Regel erfolgt eine Fest-Flüssig-Trennung über Vollmantelzentrifugen oder Schneckenpressen. Der entwässerte Gärrest (TS ca. 30%) eignet sich hervorragend zur weiteren Stabilisierung und Produktion von Qualitäts-Kompost. Das entstehende Zentrat wird größtenteils als Prozesswasser genutzt und im Kreislauf gefahren. So wird der Frischwasserbedarf minimal gehalten.


Der BTA® Prozess - wertvolles Know-how

Die zentralen Komponenten sowie der BTA® Prozess als Ganzes sind durch internationale Patente und markenrechtlich geschützt.

Unsere Kunden können sicher sein: Wer sich für den BTA® Prozess entscheidet, entscheidet sich für jahrzehntelang bewährte und weiterentwickelte Technologie. Unsere Kunden profitieren vom Original.